Hier einige Meinungen von denen, die es wissen müssen:
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Kai
K. (31) ... was für
junge Leute, die keine sinnvolle Freizeitbeschäftigung haben. Probiert's doch
mal mit Scouting! Klingt unheimlich modern, oder? Ist aber schon uralt: Die
Pfadfinderei!
Also, nicht's wie hin, aber nicht nur im Web!
Olli M. (37) ... man lernt, sich in die Gruppe einzufügen und Rücksicht aufeinander zu nehmen. Die 'soziale Kompetenz' wird z.B. auch bei der Jobsuche immer wichtiger.
Stefan H. (14) ... man lernt, die eigene Initiative zu ergreifen, Verantwortung zu übernehmen und sich zu beherrschen. Man lernt allerlei Positives, was DU im späteren Leben immer wieder gebrauchen und anwenden kannst.
Denise P. ( 13) ... die Freundschaften, die man hier findet, dass man die Erwachsenen nicht Siezen muss. Ok., es gibt auch manchmal langweilige Momente, aber mit den Pfadfindern kommt man nicht so leicht auf die schiefe Bahn.
Coby B. (ü.50) ... Ich hab' schon vorher immer gerne mit Kindern zu tun chehabt, auch früher in Holland. Das fand ich schön, eine Gruppe zu leiten, das hat mich anchezogen.
Folker W. (34) ... auf dem Welttreffen der Pfadfinder (Jamboree) in Australien. Das war super, hat mich richtig beeindruckt! Auch, dass man sich auf Anhieb mit jedem versteht, der einem begegnet. Es waren so ungefähr 8000 Teilnehmer... durch die Pfadfinderei bin ich ja auch z.B. nicht zum typischen Einzelkind geworden.
Frank F. (41) ... als Gruppenleiter hab' ich da einiges an spannenden Erfahrungen und Erlebnissen rausgezogen, von denen ich heute noch profitiere.
Kathrin V. (38) ... wir waren sehr unterschiedliche Mädchen, aber bis auf kleinere Meinungsverschiedenheiten hatten wir sehr viel Spaß und haben viel erlebt.
Christian T. (35) ... die Gesetzmäßigkeiten, die man letztendlich für sich selbst akzeptiert, werden dann auch nachgelebt. Wenn man z.B. als Kind schon begriffen hat, dass es feste Regeln gibt und Grenzen der persönlichen Freiheit, dann wirkt sich das auch auf später aus. Die Pfadfinderidee ist dafür einfach genial, und diakonisches Handeln ist ja in jeder Religion erforderlich, also nicht nur für sich, sondern auch für andere etwas zu tun.
Bernd H. (ü.40) ... und ich möchte diese Freundschaften auch nicht missen. Wir haben viel bewegt. ... wie sagte doch mal der gute alte Fritz Riebold: "Pfadfinder ist man sein ganzes Leben oder aber nie Pfadfinder gewesen".
Jeff H. (31) ... Pfadfinderei ist nun mal kein Bereich, wo man ausschließlich konsumieren kann. Jeder, der Teil dieser Gemeinschaft sein will, muss auch willig sein, sich für diese zu engagieren. Wenn das ganze Zeit, Mühen und Entbehrungen kostet, dann ist das halt so! Wir müssen sehen, dass wir uns alle selber fordern, um daran zu wachsen! Wir brauchen Ziele, Visionen und den inneren Drang, diese gemeinsam anzugehen. Klingt alles ein bissel abgehoben, doch steckt da ein einfacher Ansatz hinter: Man darf sich mit dem jeweiligen Status Quo niemals zufrieden geben, sondern muss ständig bestrebt sein, den Zustand zu verbessern!! Stillstand ist der Tod!! ...eine Maxime, die mich persönlich stets vorangetrieben hat!.
Christoph Knoke (31) ...Pfadfinden hat mich von klein auf sehr geprägt. Ob in den Gruppenstunden, auf Fahrt und Lager, aber auch in den Gremien. Für mich ist es selbstverständlich, dem Verband für das, was ich erhalten habe, auch etwas zurück zu geben. Weil ich denke, dass es eine sehr sinnvolle Freizeitgestaltung ist, die Kindern und Jugendlichen viel bieten kann. Es müssen nicht immer Fernseher und Computer sein. Der „Blick auf das Kind“ und das „Lernen durch ausprobieren“ sind sinnvolle Elemente, mündiges, selbstständiges und selbstbewusstes Leben in Gemeinschaft zu fördern.
Wenn noch jemand dazu eine positive oder negative Meinung hat, bitte mailen!