"Die Aktiven" des VCP-Bremen

Da ist z. B. auch der Olli! Bislang war es, wie schon erwähnt, auch nicht ganz einfach, ihn frontal vor das Objektiv zu bekommen, wie eine kleine Auswahl von Fotodokumenten wiederum zeigt:

   

Olli von rechts, ...        ... von rechts, ...                ... wieder von rechts, ... von hinten !     

Ein brauchbares Foto lag bislang nie vor, bis heute! 

 

UND HIER IST SEIN BERICHT: 

An alle Aktiven und Passiven ( die ja vielleicht auch wieder ein wenig aktiver werden wollen ...)

Oliver - Oktober 2003

Tja, wie fang' ich denn mal an? Bei meinem Vater, der war nämlich mit "Hallo Jamuga!" bei dem DPB in den 50ern aktiv. Weil ihm das wohl nicht geschadet hat, schickte er mich dann mit 9 Jahren zu dem nächstgelegenen Pfadi-Verein, das war 1976 der VCP-Stamm 'Daniel von Büren' in Bremen-Kattenturm. Mein Klassenkumpel Karsten H. hatte kurz vorher noch Muffensausen bekommen, so dass ich dann mit Uwe und Ernst in diese unbekannte Welt gestoßen wurde. Wenn ich meinerseits jetzt einen Sohn hätte, dann würde ich ihn auch zum nächstgelegenen Pfadi-Verein schicken, denn geschadet hat es mir ja vermutlich wohl auch nicht. Finde ich, obwohl bestimmte Eigenarten bei der Lebenspartnerin doch immer etwas Unverständnis hervorgerufen haben, wie z.B. das Ablecken von Messer und Teller, um nur mal etwas der harmloseren Dinge zu nennen. Mit dem Abstand der "Jahrzehnte" sind mir die Erlebnisse in guter Erinnerung geblieben, ich tauche auch immer mal ganz gerne wieder in die Vergangenheit ein und ziehe daraus neue Motivation. Die benötige ich nun auch, denn der ehemals starke Stamm liegt derzeit etwas zerledert am Boden. Die letzten Mohikaner, die den Stammeswimpel noch hochhalten, stammen z.T. noch aus der Sippe Marder (Udo F., Daniel F., Mark und Knut S.), die ich früher als 17jähriger noch geleitet habe. Schon damals gab es im Stamm auch Reibereien zwischen Jung und Alt. Wenn die Jüngeren nicht rechtzeitig alleine Entscheidungen treffen können, orientieren sie sich eben anderweitig. Bei mir kam dann der Glaubenskonflikt auch noch hinzu. 1984 beendete ich dann die Mitgliedschaft im VCP. Aus der Zeitung entnahm ich um 1999, dass die Vikarin einer neu gegründeten Pfadfindergruppe im Pfarrhaus Neuenkirchen einen erfahrenen Gitarrenspieler und Kohtenaufbauer suchte. Beides klappte bei mir auch noch erstaunlich gut und machte mir auch wieder Spaß. Ich wurde sozusagen nach 15 Jahren rückfällig, nur die Vikarin-Ausbildung endete dann 2002, und mit ihr leider auch die Gruppenarbeit in Neuenkirchen.

Die neu entstandene Gruppe Feuerblitz  aus Farge leite ich nun in dieser Zusammensetzung seit dem August 2003 und habe im Allgemeinen das Gefühl, dass die Gruppe einen guten Zusammenhalt entwickeln wird. Die Fahrten sind für mich das Entscheidende bei dieser Arbeit, Gruppenstunden eher hartes Brot. Die Anforderung an die Gruppenleitung hat sich in den zwei Jahrzehnten auch z.T. verändert. Das Hauptproblem aus meiner Sicht ist heute die Überdrehung und Konzentrationsschwäche einiger Kinder.

Mark Stelle, unser jetziger Stammesleiter, fragt sich sicherlich öfter, wo ich mir für verschiedene Aktivitäten die Zeit her nehme. Sicherlich ist ihm das Tempo manchmal auch etwas suspekt, aber ich brauch' nur mal kurz in die Vergangenheit abzutauchen und beim Auftauchen steht dann immer so ein 24-Stunden-Kübel neben mir, da greife ich dann öfter mal richtig tief rein ....Es gibt für mich auch kein intensiveres Natur-/Urlaubserlebnis, als mit dem Zelt unterwegs zu sein und morgens nicht zu wissen, wo man abends landet. Das hat seinen ganz eigenen, "unbequemen" Reiz ....

Gut Pfad

Olli                                                                                                                             im Oktober 2003

 

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