Peru zum Verlieben ...
Auf den Spuren der Inka durch ein kontrastreiches Land - Teil 16
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Auf mehrfachen Wunsch wird diese (aber auch nur diese) Seite jetzt seriöser werden. Das liegt mir zwar überhaupt nicht, aber ich kann verstehen, dass beim Betrachten der ...

... Bilder die Hoffnung keimt, doch auch etwas mehr von Landschaft, Kultur und den in Peru lebenden Menschen zu erfahren.
Also: 'Schattiges Auge' und 'Tischplatte mit zwei Beinen' werden sich jetzt mal gepflegt zurückhalten! Alles klar???

'Ey Alter, solange mich hier keiner überfluten tut, kannst Du hier machen, wadde willst, datt juckt mich überhaupt nicht ...'
Sag' mal, hast Du eben 'Alter' zu mir ...???
'Ohhhhhhh Olli!!! Nicht jetzt! Seriös, verstehst Du?'
Ich kann das nicht ...
'Heee Olli, komm, Du schaffst das, ... mach jetzt nicht schlapp, nur diese eine Seite ...'
... ok ...

Schon die Inkas verstanden es, die kargen Berghänge zu kultivieren. Während im unteren Höhenbereich (Lima) Reis angebaut wird, können im mittleren Rinder gehalten werden. Der obere Höhenbereich ab 3000m, wie hier zu sehen, ist ohne Zufütterung hauptsächlich den Schafen vorbehalten. Die terassenförmige Anlage des Hanges ermöglicht es, sowohl das Wasser als auch den fruchtbaren Boden bei starkem Regenfall zu halten.

In Gebieten mit begrenzter Vegetation sind Wasserreserven überlebenswichtig, um die Trockenzeit zu überbrücken. Schon in den 60er Jahren wurden daher chemische Versuche unternommen, den Wolken über einem bestimmten Gebiet gezielt das Wasser zu entlocken.

In der Regenzeit gibt es hingegen Wolken genug. Sie bilden sich in Tälern und steigen hoch bis auf 4000m Höhe, um sich dort wiederum abzuregnen.
Durch die starken Regenfälle war es bei den traditionellen Hütten fast jährlich erforderlich, die Strohbedachung zu erneuern.

Die Lehmbauten der Bergbauern unterscheiden sich nur unwesentlich von den hier gezeigten Rekonstruktionen der Inkas. Üblicherweise leben 3 Generationen mit Hunden und Meerschweinchen unter einem Dach in einem engen, oft fensterlosen Raum mit Feuerstelle. Die Meerschweinchen dienen der Ernährung.
Kleinstunternehmerin und Mutter in einem:

Die Schafwolle wird ganz nebenbei aus der Tasche heraus mit Hilfe der Spindel gesponnen. Das fertige, an Mustern reich verzierte Sortiment kann sich gerade bei Touristen sehen lassen. Die traditionellen Hüte geben im übrigen Auskunft über die Herkunftsortschaft.
Der Sonntagsmarkt (helle Stände) in Pisaq ist Anziehungspunkt für eine ganze Region: Hier werden die erzeugten Produkte zum Kauf und zum Tausch angeboten. Auch deutlich erkennbar: Der Einfluß der Spanier auf den Städtebau. Im vorderen Bereich die dem Berg angepasste Parzellierung der gewachsenen 'Altstadt', im hinteren Bereich die 'moderne Städteplanung' nach Schachbrettmuster.

Auf dem Markt selbst gibt es mehr, als das touristische Auge erfassen kann. Ponchos, Mützen Schuhe, Sinnloses, Nützliches ...

Auf dem Markt ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Auch Hüte jeglicher Art werden hier mit im Feuer erhitzten Bügeleisen in Form gebracht.

Ich habe leider vergessen zu fragen, was dieser Mann über westeuropäische Touristen denkt. Ist es Gleichgültigkeit, Verachtung, Bewunderung?

Oft fließen die mystische Figuren in die Gestaltung des Angebots mit ein.

Condor - Puma - Schlange - Symbolträchtige Elemente der Inka-Kultur.

Auch in den noch erhaltenen Bauwerken der Inka finden sich Anlehnungen: Hier die Puma-Pfote.

Verspielte Architektur oder religiöser Hintergrund: Der Armzeig nach links.

Sowohl die millimetergenaue Passgenauigkeit der Steine, als auch der Transport derselbigen aus entfernten Gebieten geben dem heutigen Betrachter Rätsel auf.
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