Peru zum Verlieben ...
Auf den Spuren der Inka durch ein kontrastreiches Land - Teil 17
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Sowohl die millimetergenaue Passgenauigkeit der Steine, als auch der Transport derselbigen aus entfernten Gebieten geben dem heutigen Betrachter Rätsel auf.

Hier manifestierte sich eine Lebenseinstellung, die nach Perfektion strebte und vermutlich wenig Rücksicht auf die Arbeitskräfte nahm. Ältere Bauten, wie hier ein Teilbereich in Pisaq, fallen dagegen noch schlicht aus. Vielleicht hatte man damals aber auch aus den Erdbeben Konsequenzen gezogen und zumindest sakrale Bauwerke mit äußerster Genauigkeit erschaffen.

Die Festungsanlage in Pisaq wurde am Eingang des 'geheiligten Tals' erbaut.

Von dieser strategisch wichtigen Position konnten Angreifer im Tal frühzeitig erkannt werden.

Die Entwässerung der bewohnten Fläche war neben der erdbebensicheren Bauweise zentrales Anliegen der Bauherren. .

Aus statischen Gründen wurden Eingänge wie Fensteröffnungen konisch ausgeführt

Da die Bedachung mittlerweile fehlt und bei Ausgrabungen Entwässerungsleitungen zerstört wurden, laufen viele Bauten Gefahr, bei starken Regenfällen unterspült zu werden und einzustürzen. Auch Machu Picchu ist davon betroffen.
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