Peru zum Verlieben ...
Auf den Spuren der Inka durch ein kontrastreiches Land - Teil 18
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Die Treppe sieht auf den ersten Blick recht einfach aus. Tatsächlich wird diese Konstruktion, die von Hand in einen massiven Felsblock geschlagen wurde, vermutlich mehrere Monate in Anspruch genommen haben. Oder Jahre? Nach längeren Überlegungen komme ich für mich zu dem Ergebnis, dass es Sinn macht, die Stufen von oben zu beginnen. Ob die Stufen nun bewußt so ausgetreten gemeißelt wurden, oder ob dies eine Leistung der Touristenströme war, bleibt offen.

Dies war sicher ein besonderer Ort, an dem Rituale stattfanden. Hätte ich bei der Führung zugehört, wüßte ich jetzt, ob Menschenopfer, Sonnenanbetung oder Vortänzer hier dargeboten wurden. Beim nächsten Mal passe ich besser auf. Irgendwann stellt sich aber auch so ein Sättigungsgefühl ein, was dicke Steine betrifft ..., da hört man dann nicht mehr so genau hin ...

Bei diesen Giebelwänden fallen die Zapfen in's Auge, die vermutlich ... als Auflager für eine Holzbalkenkonstruktion dienten ...? Dann würde der Balken ja quer durch's Fenster laufen ...

Schon erstaunlich, alles ohne Armierung, Putz, Dübel ... Zumindest bilden sich hier keine Pfützen.

Der Entwässerung wurde im Allgemeinen eine große Bedeutung beigemessen.

Das könnten die Austritte der Entwässerungsleitungen sein, wobei die Zwei Austritte je Eckstein wiederum Fragen aufwerfen. Vielleicht hat es den Wasseraustritt optimiert, wenn seitlich Luft nachkam ... Alles Spekulationen, genaues weiß ich auch nicht. Man müßte da mal einen Eigenversuch starten, oder jemanden fragen, der sich damit auskennt ...

... demnächst geht es weiter ...
Fortsetzung Teil
19
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