Peru zum Verlieben ... 

Auf den Spuren der Inka durch ein kontrastreiches Land - Teil 3

____________________________________________________________________________

Die schmalsten Bäche hatten dann meistens die komfortabelsten Brückenquerungen.

... und mochte die Brücke auch noch so vertrauenserweckend wirken, irgendwo hatte jede von ihnen ihre persönliche Sollbruchstelle ... 

Die Aussicht auf Toblerone ist nichts dagegen, nach Auskunft unseres Bergführers ...

... hängen dort oben auf 6000m seit 3 Jahren noch zwei Israelis an der Bergwand fest, angefrorene Träume an einem Ort, der auf den Menschen keine Rücksicht nimmt. 

Die Luft ist hier oben so dünn, dass selbst Papier nicht freiwillig brennt, beim Singen ein Luftzug nachgelegt werden muss und in manchen Nächten der Schlaf ständig Panik schiebt, weil die gewohnt langsame Atmung sich nicht anpassen will ...

Flüsse, die aufgrund der Schönheit der Natur ständig die Richtung ändern, freilaufende Pferde und Schweizer, die sich hier wie zuhause fühlen ...

Ohne Mulis wären wir nicht weit gekommen, das steht fest. Die Ausrüstung des Treibers indessen hatte uns erstaunt: Leichte Sandalen, kein Schlafsack ... Die Armut ist zum Teil so groß, dass es nur für das Nötigste reicht. 

Die Hütten der einfachen Bauern sind den Materialien der Umgebung angepasst und in diesem Fall ideal für die Zubereitung des Mittagessens.

Neben dem Müsli gab die Speisekarte einiges her, den Mulis sei Dank, aber auch vor Ort fand sich einiges, was schmackhaft wirkte ...

Selbst das Fallenstellen wäre hier in einem vertretbaren Umfang geblieben, doch die Auswahl ...

... fiel uns zwischen den vielen Eiweißträgern etwas schwer, ...

... da uns manche Vertreter mit ihrem Überlebenskonzept echt angegiftet haben.

Die Entscheidung fiel dann auf den Puma, der damit zwar nicht einverstanden war, aber eben zur falschen Zeit und dann auch noch am falschen Ort rumlungerte ...

An der Hose verschmierte Pumakacke soll übrigens bei Angriffen von bisswütigen Hunden wahre Wunder wirken, ...

... bei der Hitze, die wir hatten, war dann der Geist zwar willig, aber das Hundefleisch mal wieder zu schwach.

Fortsetzung Teil 4

____________________________________________________________________________

zurück zur Startseite